Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) Projekt SNAP
Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d)
am Institut und der Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin
Die Stelle ist zum 01. Januar 2027 in Teilzeitbeschäftigung mit 26 Wochenstunden (65%) bis einschließlich Juni 2029 befristet zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach den Eingruppierungsvorschriften des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TV-L) und ist bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe E13 möglich. Es besteht die Möglichkeit zur eigenen wissenschaftlichen Weiterqualifikation; Promotionsmöglichkeiten werden separat geregelt und sind nicht Bestandteil der Ausschreibung.
Diese Stelle wird im durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt „Stigmatization of nondrinking as a potential barrier to reducing alcohol consumption in the German general population (SNAP)“ angesiedelt.
Während die aktuelle wissenschaftliche Evidenz dafür spricht, dass der Verzicht auf Alkohol am besten für die Gesundheit ist, befördern kulturelle Normen Alkoholkonsum als positiv wertgeschätztes und gesellschaftlich anerkanntes Verhalten, insbesondere in einem Hochkonsumland wie Deutschland. Qualitative Forschung deutet darauf hin, dass Nichttrinken gegen soziale Normen verstößt und negative Reaktionen auslösen kann, von stereotypen Bewertungen bis hin zum Wunsch nach sozialer Distanz. Infolgedessen können sich Menschen entscheiden, Alkohol zu trinken, nur um sich nicht mit den sozialen Kosten des Nichttrinkens auseinanderzusetzen. Im Projekt SNAP soll untersucht werden, inwieweit das Nichttrinken von Alkohol einer Stigmatisierung unterliegt. Das Projekt verfolgt einen interdisziplinären und sequenziellen Mixed-Methods-Ansatz (Fokusgruppen, Fragebogenentwicklung und -validierung, Online-Befragung) und wird in Kooperation mit der Universität Leipzig und der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover durchgeführt.
Ihre Aufgaben:
- Planung, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Fokusgruppen
- Fragebogenentwicklung und -validierung
- Durchführung von statistischen Analysen
- Erstellung und Veröffentlichung wissenschaftlicher Manuskripte in Fachzeitschriften mit Peer-Review
- Dissemination der Projektergebnisse auf wissenschaftlichen Konferenzen
- Betreuung und Koordination von studentischen Hilfskräften
Ihr Profil:
- Hochschulabschluss (Master/Diplom) in Psychologie, Gesundheitswissenschaften, Public Health oder einem vergleichbaren Fach
- Ausgeprägtes Interesse an und ggf. Erfahrung mit wissenschaftlichem Arbeiten
- Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Weiterqualifikation (Promotion)
- Interesse an Präventionsforschung, insbesondere im Zusammenhang mit Alkoholkonsum und Stigmatisierung
- Ggf. Erfahrung mit qualitativen Forschungsmethoden wie Fokusgruppen
- Ggf. Erfahrung mit Fragebogenvalidierung
- Sehr gute Kenntnisse der deutschen Sprache (mindestens Niveau C1)
Unser Angebot:
- Vergütung: nach TV-L in der Entgeltgruppe E13 zzgl. Jahressonderzahlung, bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen
- Urlaub: 30 Tage Erholungsurlaub
- Weiterbildung: Umfangreiche interne und externe Fort- und Weiterbildungsangebote, um Ihre Kompetenzen kontinuierlich zu stärken
- Unternehmenskultur: Wir setzen auf Transparenz, Teamgeist und gemeinsame Erfolge. Feiern Sie mit uns bei gemeinsamen Veranstaltungen oder bei sportlichen Events
- Mobilität: Zuschuss zum Jobticket, um Ihren Arbeitsweg umweltfreundlich und bequem zu gestalten
- Gesundheit: Wir fördern Ihr Wohlbefinden mit modernen Sport- und Bewegungsangeboten in unserem Gesundheitszentrum, Programmen zur mentalen Gesundheit und einem umfassenden betrieblichen Gesundheitsmanagement
- Einkaufsvorteile: Profitieren Sie von Mitarbeiterrabatten in unserer Klinik-Apotheke, exklusiven Corporate Benefits und weiteren Shoppingportalen
- Work-Life-Balance: Unser Familienbüro unterstützt Sie bei Fragen rund um Kita-Plätze, Ferienprogramme und Pflege von Angehörigen. Zudem bieten wir flexible Arbeitsmodelle
Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung die folgenden Unterlagen bei: Anschreiben, Lebenslauf (einschließlich Publikationsliste, wenn vorhanden), Kopie des Hochschulabschlusszeugnisses, Transcript of Records (d. h. die offizielle Übersicht der absolvierten Lehrveranstaltungen einschließlich der erzielten Noten).
Für weitere Informationen steht Ihnen Jun.-Prof. Dr. Andreas Staudt per E-Mail unter andreas.staudt@tu-dresden.de gerne zur Verfügung.
Ihre Ansprechpartnerin im
Geschäftsbereich Personal für Rückfragen

Antonia Schulz
Tel: 0351-458 77306